KÖLNER SAXOPHON MAFIA


Licence to thrill - cover

 


Nachdem die Kölner Saxophon Mafia ihr letztes Programm der Liebe gewidmet hat, wenden sich die Herren den Helden zu: den Inspektoren,
Detektiven und Kommissaren, die wir aus den ungezählten einschlägigen Romanen und Filmen kennen.

Licence to Thrill

Titel der 11. CD dieses Ensembles.

Ausgehend von dem mittlerweile schon legendären Spiel- und Kreativitäts-Standard der Mafia entstand hochvirtuose Kammermusik
für Holzbläser mit Improvisationspassagen,
die alles andere als beliebig und austauschbar sind, sondern eingebunden werden in die dramaturgischen Konsequenzen eines Themas.
Diese Themen bündeln sich zum Konzept.
Die Entwicklung von Spielkonzepten ist eine Spezialität der Kölner seit mittlerweile 20Jahren. Stilistisch sind sie sich treu geblieben,
denn der Kontext wird stets gewahrt. Beliebigkeit gibt es nicht.
Auf der Bühne versammeln sich komplette Clans: die Familien der Saxophone, Klarinetten und Flöten.
Seit sieben Jahren in unveränderter Besetzung :


Roger Hanschel Wollie Kaiser Steffen Schorn
Joachim Ullrich Gerhard Veeck



..........Was die Kölner Saxophon Mafia mit Licence to Thrill vorlegt, ist ein ebenso intelligentes wie unterhaltendes Spiel mit liebgewordenen Klischees der Pop-Kultur,
mit literarischen, cineastischen und letztlich auch musikalischen. Was dabei entsteht, ist allerdings kein kabarettistisches Potpourri, sondern ein musikalisches
Kunstwerk eigenen Rechts, das allerdings weit über die Musik hinausweist. Mir hat die CD viel Vergnügen gemacht, vor allem in ihrem hinterhältigen Umgang mit
dem Krimi, der das stille Einverständnis nie aufgibt. Wer sagt denn eigentlich, dass Unterhaltung dumm sein muss?
Dr. Ulrich Kurth (WDR Hörfunk)

.........Jazz bleibt oberstes Markensiegel, jedes Stück birgt lange und kürzere Strecken für Improvisationen, wohlverteilt unter den Bandmitgliedern, unter denen kein
Pate hervorscheint. Und diese beinahe filmmusikalischen Kompositionen zeigen außerdem, wie flexibel und klangwandlerisch ein Ensemble aus
Holzblasinstrumenten sein kann - besonders wenn es von Könnern gespielt wird, die auch moderne Spielarten der Neuen Musik wie selbstverständlich
in den Setzkasten der Geräuschemacher übernehmen.
Olaf Weiden (Kölner Rundschau)

.......wie selbstverständlich gelingt es der Saxophon Mafia hier, ihren hohen handwerklichen Standard noch zu heben. So manche polyrhythmische Überlagerung,
harmonische Wendung oder atemberaubend virtuose Passage würden sich andere gar nicht erst zu schreiben trauen. Was anderen Musikern schon beim Anblick
des Notenpapiers den Angstschweiß auf die Stirn treiben würde, meistern die fünf Kölner souverän. Neben den Saxophonen, vom Sopranino bis zum Bass,
kommen fast die gesamten Familien der Klarinetten und Flöten zum Einsatz. Die dadurch ermöglichte orchestrale Opulenz hat man von
Holzbläserquintett so noch nicht gehört.
Jürgen Schwab (FAZ)

 

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